E-Sport und Counter-Strike

Der elektronische Sport (E-Sports) ist ein Phänomen, welches hierzulande immer größere Beachtung gewinnt. Multiplayer-Matches und Turniere, die früher lediglich auf mehr oder weniger großen LAN-Partys zum Spaß ausgetragen wurden, haben sich mittlerweile zu medialen Großveranstaltungen entwickelt. Vor allem durch das Internet und die damit entstandenen Video- und Streaming-Plattformen wurde der elektronische Sport immer greifbarer für die Menschen und hat sich damit in vielen Gesellschaften und Ländern dieser Welt fest etabliert.

Counter Strike

Vor allem in der E-Sports-Kultur der westlichen Länder in Nordamerika und Europa ist besonders ein Genre äußerst beliebt: der First-Person-Shooter (FPS). Und eine der wohl bekanntesten – wenn nicht die bekannteste – Reihe in diesem Genre auf der kompetitiven Ebene ist die Counter-Strike-Reihe.

Der erste Teil der Reihe erschien im Jahre 1999 und ist eigentlich eine Modifikation des beliebten Ego-Shooters Half-Life. Große Bekanntheit erlangte das Spiel besonders durch die damals beliebten LAN-Partys und das Internet. Nach inzwischen mehreren Updates und Nachfolgern des Spiels – Counter-Strike 1.6, Counter Strike: Source oder Counter Strike: Global Offensive – ist das grundlegende Spielprinzip trotzdem gleichgeblieben.

Zwei Teams mit jeweils fünf Spielern treten auf verschiedenen Maps gegeneinander an. Ein Team besteht aus den Terroristen (Ts), und das andere aus der Anti-Terror-Einheit (CTs). Während einer Runde müssen die Terroristen versuchen, eine Bombe auf einen von zwei Bombenplätzen zu legen und so lange zu verteidigen, bis diese explodiert. Die Anti-Terror-Einheit muss dies verhindern und, falls die Bombe gelegt wird, diese rechtzeitig vor der Explosion entschärfen. Solange keine Bombe gelegt wird, reicht es auch, das andere Team einfach auszuschalten. Sollte ein Team jeweils eines dieser Ziele erreichen, entscheidet es eine Runde für sich. Eine Runde dauert knapp zwei Minuten und es werden maximal dreißig Runden pro Match gespielt. Das Team, das sechzehn Runden für sich entscheiden kann, gewinnt das Match. Geht das Spiel nach den maximalen dreißig Runden mit 15:15 unentschieden aus, können noch Verlängerungen (in Form von jeweils sechs weiteren Runden pro Verlängerung) abgehalten werden, bis ein Sieger ermittelt ist.